Als Produkte, die direkt mit dem Leben und der Gesundheit von Patienten in Verbindung stehen, unterliegen Medizinprodukte weitaus höheren Anforderungen an die Herstellungsqualität als allgemeine Industrieprodukte. Als primärer Herstellungsprozess für Präzisionskomponenten von Medizinprodukten erfordert die CNC-Bearbeitung die Einrichtung strenger Qualitätskontrollsysteme, um sicherzustellen, dass die Produkte umfassende Anforderungen an Biokompatibilität, mechanische Eigenschaften und Oberflächenqualität erfüllen.
Die Herstellung von Medizinprodukten unterliegt einer strengen behördlichen Aufsicht. Der Standard ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte ist die grundlegende Zugangsvoraussetzung für die Branche, während die US-amerikanische FDA 21 CFR Teil 820 und die EU-MDR-Verordnungen ebenfalls detaillierte Anforderungen an die Herstellung von Medizinprodukten festlegen.
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Gängige Materialien für Medizinprodukte sind Edelstahl 316L, Titan und Titanlegierungen, Kobalt-Chrom-Legierungen und PEEK. Edelstahl 316L wird aufgrund seiner hervorragenden Korrosionsbeständigkeit und mechanischen Eigenschaften häufig für chirurgische Instrumente verwendet. Titanlegierungen sind aufgrund ihrer hervorragenden Biokompatibilität das bevorzugte Material für orthopädische Implantate.
Medizinprodukte haben extrem hohe Anforderungen an die Oberflächenqualität. Die Oberflächenrauheit beeinflusst direkt die Leistung des Instruments und die Reinigungs-/Desinfektionseffektivität, wobei chirurgische Instrumente typischerweise eine Rauheit von unter 0,4 μm erfordern. Die Oberflächenintegrität umfasst auch die Freiheit von Rissen, Werkzeugspuren und Graten.